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von Bedeutung Qualvoll-erregende Angst!Die Seile drücken an meinen Handgelenken, und ich kann mich kaum bewegen. Meine Arme sind weit nach oben gestreckt, wo meine an einen Ast gefesselten Hände die harte Baumrinde fühlen. Ich bin nackt, und die empfindlichen Spitzen meiner Brüste spüren ebenfalls die harte, raue Rinde, an der mich Ingo mit dem Gesicht nach vorn fixiert hat. Bevor er einfach verschwand - vor Stunden -, hat er mich mit seinen erfahrenen Händen verrückt gemacht. So hilflos, gefesselt an diesen Baum, konnte ich nichts tun, außer mich seinen fordernden Zärtlichkeiten hinzugeben. Während er hinter mir stand, sich dicht an mich presste, einen Arm um meine Taille gelegt, stimulierte die andere meine erigierten Brustwarzen. Hart und unerbittlich peitschte er meine Lust nach oben, während er mir die obszönsten Worte ins Ohr sagte. Als seine Hand plötzlich nach unten fuhr, um zu testen, wie bereit ich für ihn war, fürchtete und ersehnte ich zugleich, er würde... Doch nichts dergleichen geschah. Während ich mit zitternden Beinen schon meinen ersten Orgasmus nahen fühlte, zog sich Ingo blitzschnell zurück, und ich hörte nur noch das Geräusch des wegfahrenden Autos. Nun stehe ich hier, nackt, die Arme weit nach oben gestreckt, dem lustvollen Handeln eines jeden Fremden, der sich mir nähert, hilflos ausgeliefert. Was wird geschehen? Was hat Ingo mit mir vor? Hätte ich mich doch bloß nicht auf dieses Spiel eingelassen! Angst kriecht durch meinen Körper. Mein Herz schlägt schnell, und mein ganzer Body scheint zu vibrieren vor Nervosität, die mich andererseits aber auch stimuliert. Welch merkwürdige Reaktion... Es dämmert bereits. Endlich, endlich höre ich einen Wagen. Er nähert sich nur langsam, bleibt dann in einiger Entfernung stehen. Kein Motorengeräusch mehr. Aber auch kein Schlagen einer Autotür. Angestrengt lausche ich. Wieder vergeht eine Ewigkeit, und ich glaube schon, mich geirrt zu haben. Nach der Ekstase muss ich einige Zeit ohnmächtig gewesen sein, denn als ich erwache, ist es schon fast hell, und Ingo kniet über mir und hält mich in den Armen. Er fragt, was denn geschehen sei. In seinen Augen lese ich Zärtlichkeit, aber auch eine geheimnisvolle Verschlossenheit. Ich werde nie erfahren, ob er es war; ich werde nie erfahren, wer mir diese qualvoll-erregende Angst geschenkt hat..."
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